hague

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Mit der klassischen Fotografie haben seine Werke wenig zu tun. Die moderne Technik stimmt überein mit dem aktuellen Thema der digitalisierten Frau. Auf der Aluplatte experimentiert der Künstler, indem er das Motiv hinter einer Struktur „versteckt“. Er benutzt dazu verschieden Materialien, eher er das Bild abschließt. In den Bildern bezieht sich das Thema auf die moderne Frau. Ihre Rolle in jetzt und heute und den modernen Medien. Aber auch hier sieht man, dass die Frau das Weibliche, Wundervolle über die Jahrhunderte nichts verloren hat. Sowohl bei dem Porträt als auch dem Akt ist das Motiv zentral erfasst. Es entsteht eine klare, nüchterne Atmosphäre, die aber eine magnetisch- anziehende Wirkung ausstrahlt.

Anders ist es bei dem Diptychon. Hier wählt der Autor die erzählerische Form. Die Bilder gleichen einer Fabel. Vordergründig sehen wir eine Frau, die sehnsüchtig den Hirsch anschaut. Der Hirsch ist von einer Wolke umhüllt. Im Hintergrund an der Wand hängt eine kl. Landschaft, aus der der Hirsch entsprungen ist. wenn man sich den Titel „Sehensucht“ vor Augen führt, bestehen eigentlich keine Zweifel mehr, an der Aussage des Bildes. Die zarte Frau sehnt sich nach Stärke, Schutz (der Hirsch als Patron) und eigentlich - die Antwort ist im zweitem Bild sichtbar - nach einem Mann.

In der aktuellen Ausstellung spaceK zeigt hague Innenansichten zum Kölner Dom. Auch dieses Mal wieder ein Bild auf gebürstetem Aluminium: Ein Seitenschiff des Doms mit seinen massiven Säulen. Das Zusammenspiel zwischen Gotik und Moderne zeigt er in einem Triptychon mit drei großformatigen Fotos, die gotische Elemente mit dem Richter-Fenster verbinden.

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